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[9.3.2010]  Kölner Stadt-Anzeiger: ACHTUNG SPERRFRIST Dienstagmorgen 01.00 Uhr!!! Hälfte der geprüften Krankenhausrechnungen ist falsch

Köln (ots) - Nach Angaben der AOK Rheinland-Hamburg ist die Hälfte
der geprüften Krankenhausrechnung zu hoch. Mathias Mohrmann,
Geschäftsbereichsleiter Krankenhaus, sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger
(Dienstagausgabe): "Etwa jede zweite geprüfte Krankenhausrechnung ist
fehlerhaft, zu hoch." Die größte gesetzliche Krankenversicherung in
NRW überprüft jährlich etwa 60 000 Rechnungen. Das entspricht einem
Anteil von gut sieben Prozent. "Allein mit diesem kleinen Segment
holen wir Millionenbeträge zurück", sagte der Kassen-Manager. Bei der
AOK Rheinland-Hamburg sind es im Jahresschnitt rund 45 Millionen
Euro. Bundesweit sparen die Kassen durch die Rechnungsprüfungen eine
Milliarde Euro ein. Der Präsident der NRW-Krankenhausgesellschaft,
Hans Rossels, wies die Vorwürfe der Kasse gegenüber dem "Kölner
Stadt-Anzeiger" "scharf zurück". Der Krankenhauschef aus Mechernich
sagte: "Der vermittelte Eindruck, Kliniken würden in beträchtlichem
Umfang zu hohe Rechnungen zu Lasten der Krankenkassen abrechnen,
stellt die Krankenhäuser unter Generalverdacht und ist falsch." Die
Kliniken in NRW stellten jährlich vier Millionen Rechnungen aus. Nur
bei 2,5 Prozent stimmten die Ärzte des medizinischen Dienstes der
Kassen nicht mit den Klinikärzten überein.

Originaltext: Kölner Stadt-Anzeiger
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